Sonntag, 26. März 2017

Tee und etwas Gebäck... Oster-Serie Teil I



Am letzten Sonntag wollte ich eigentlich schon mit meiner Osterserie starten. Leider hat unsere Gartenplanung so viel Zeit in Anspruch genommen, dass ich es nicht geschafft habe, den Blogpost fertig zu stellen. Daher gibt es dann heute zwei posts in einem.

Also, heute in vier Wochen ist schon Ostersonntag! Die Zeit rennt jetzt irgendwie dahin und man kann schon mal langsam überlegen, wie man Ostern gerne verbringen möchte. Ob alleine, mit der Familie, zu Hause auf der Couch oder das ganz große Programm, wie an Weihnachten, mit der Großfamilie und alle wieder an einem Tisch. Vielleicht haben wir Glück mit dem Wetter und können draußen in der Sonne sitzen und unseren Kaffee und Kuchen genießen. 

Auf jeden Fall starte ich heute mit meiner Osterserie und ihr bekommt jetzt an den nächsten drei Sonntagen Ideen fürs Osterfest. Rezepte, kleine Geschenkideen und natürlich darf eine Deko für den Tisch dann auch nicht fehlen.

Heute beginnen wir mit einer DIY-Idee und einem Rezept für leckere Osterkekse. Ich trinke sehr gerne Tee und eine kleine Kanne gehört für mich morgens auf jeden Fall zum Frühstück dazu. Gerne dann auch nochmal nachmittags eine Tasse und vielleicht abends zum Abendbrot nochmal. Zu meinen Lieblingssorten gehören die verschiedensten Rooibossorten, Kräutertees und vor allem Pfefferminztee – den kann man jetzt bald wieder frisch aufgießen, dann ist er am allerbesten.



Ich kaufe gerne losen Tee im Teehaus oder bestelle ihn im Internet. Teebeutel-Tee habe ich auch zu Hause, allerdings finde ich, dass es schon einen sehr großen geschmacklichen Unterschied gibt und darum gebe ich für den täglichen Genuss gerne etwas mehr aus.

Nun ist es ja recht langweilig, den Tee einfach so verpackt zu verschenken oder den Gästen einfach aufzugießen, daher habe ich einfach mal ausprobiert, selber Teebeutel zu nähen. Passend zum anstehenden Fest in Frühlings- und Ostermotiven. Die Beutel werden mit dem Lieblingstee gefüllt. Ihr könnt Tassenportionen machen oder Portionen für eine ganze Kanne. Auf einem Teller dekoriert, sehen die Teebeutel sehr schön auf dem Kaffeetisch aus und eure Gäste können sich selbst bedienen. Oder ihr verpackt einfach ein paar Teebeutel und habt gleich ein kleines Mitbringsel zu Ostern.



  
Ihr benötigt folgende Materialien:
  • große Teebeutel (bekommt ihr im Supermarkt oder in der Drogerie)
  • losen Tee
  • verschiedene Vorlagen, für die unterschiedlichen Formen (z. B. Wolke, Osterei, Osterhase, Herz), dafür eignen sich auch Keksausstecher
  • Schere
  • Bleistift
  • weißes Nähgarn
  • Nähmaschine
  • kleine Schilder für die Kennzeichnung der Teesorte
  • Klebstoff

Zuerst sucht ihr euch Vorlagen für die Formen aus, die die Teebeutel haben sollen. Ich habe Keksausstecher genommen und mir ein paar weitere Vorlagen im Internet gesucht. Einfach bei Google, z. B. „Vorlage Ostern“ eingeben, dann bekommt ihr sehr viele Motive angezeigt.

Im zweiten Schritt die Vorlagen mit einem Bleistift auf den Teebeutel aufzeichnen und dann geht’s schon los mit dem Nähen. Ihr näht einfach auf der gezeichneten Linie mit einem kleinen geradlinigen Stich um die Form herum. Bitte eine Öffnung zum Einfüllen des Tees lassen! Eventuell müsst ihr dafür die Form schon ein kleines Stück mit der Schere ausschneiden. Tee einfüllen und dann die Öffnung mit der Nähmaschine zunähen, wieder auf der gezeichneten Linie. Das Nähgarn ca. 10cm lang abschneiden, damit ihr den Faden als Band für das Etikett nutzen könnt. Nun die Form ein bisschen größer als genäht ausschneiden. An den Faden noch mit Hilfe von etwas Klebstoff das Etikett anbringen und fertig ist der selbstgenähte Teebeutel.




Zu einer Tasse Tee gehört doch auch immer etwas Gebäck, das wissen wir spätestens seit Loriot. Gerade im Frühling mag ich gerne Plätzchen mit einem frischen Geschmack, wie z. B. Zitrone oder Limette. Schokolade geht natürlich auch immer, aber etwas Erfrischendes finde ich irgendwie passender. Daher habe ich für Euch mal ein Rezept von Chefkoch ausprobiert „Zitronige Ostereier-Kekse“. 
  






Der Teig ist ganz einfach zubereitet, denn es ist ein Mürbeteig. Es werden Ostereier ausgestochen und nach dem Backen je zwei Kekse mit Hilfe von einer Lemoncurd-Füllung aufeinander geklebt. Anschließend werden die Kekse noch mit Puderzucker oder einem Zuckerguss verziert und fertig sind super schnelle und super leckere Osterkekse. Probiert sie doch einfach mal aus! Ein paar Tipps noch von mir: Ich habe den Teig mit Margarine zubereitet und er war sehr weich, auch nachdem ich ihn gekühlt hatte (ich habe ihn nicht ausgerollt, sondern als Kugel gekühlt). Also habe ich noch circa 50g Mehl unterknetet. Außerdem müsst ihr die Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben, wenn ihr den Teig ausrollt, um die Kekse auszustechen. Beim Backen müsst ihr darauf achten, dass die Hälften mit dem ausgestochenem Kreis für das Lemoncurd schneller braun werden, als die Unterhälften der Kekse. Hier ist es vielleicht ratsam, die verschiedenen Hälften auf zwei unterscheidlichen Blechen zu backen.








Viel Spaß beim Nachmachen! Zusammen mit den Teebeuteln machen sich die Kekse gut auf dem Oster-Kaffeetisch oder als kleines Mitbringsel, falls ihr irgendwo eingeladen seid.

Die kleine Gebäckplatte ist von Räder und ihr findet sie hier. Das weiße Teeservice ist von Villeroy und Boch aus der Serie New Wave, ihr bekommt es z.B. hier. Das mintfarbene Geschirr habe ich vor Jahren mal bei Butlers gekauft. 

Fühlt Euch gedrückt
Julia

Sonntag, 12. März 2017

Über das Leben auf dem Dorf und blumige Zeiten



Ich lebe wirklich sehr gerne auf dem Dorf! Wir haben um uns herum viel Natur und Grün. Man hört morgens die Vögel zwitschern und Straßenlärm und Smog sind uns weitestgehend unbekannt. Man kennt all seine Nachbarn persönlich und hat schon ein wachsames Auge und passt auf einander auf. 

Die Kassiererin im Supermarkt grüßt immer freundlich und man kennt sich schon seit Jahren. Überhaupt trifft man eigentlich, wenn man unterwegs ist, immer jemanden, den man kennt. Ich schätze das sehr und habe genau das, als ich in Hamburg und Münster gelebt habe, sehr vermisst. Alles ist anonymer und es interessiert nicht wirklich jemanden, wer eigentlich nebenan wohnt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber ich finde das Leben auf dem Dorf ist irgendwie „stabiler und konstanter“ – es ändert sich nicht so viel und vor allem nicht so schnell. Viele finden das bestimmt langweilig, aber ich mag das eben. Vor allem drehen sich die Mühlen hier um einiges langsamer. Während in Hamburg die meisten morgens schnell zur U-Bahn hetzen und noch schnell einen Coffe-to-go am Kiosk kaufen, nehmen wir uns hier irgendwie mehr Zeit, in Ruhe in den Tag zu starten.

Aber natürlich gibt es auch Dinge, die ich manchmal sehr vermisse! Das große Angebot an kulturellen Veranstaltungen, Restaurants, Cafés und Geschäften, wo man eigentlich alles bekommen kann, was man sich nur vorstellen kann. 




Vor allem in Münster war ich verwöhnt von dem Angebot an frischen Blumen. In der Innenstadt gibt es zwei ständige Verkaufsstände mit frischen Blumen und der Wochenmarkt am Mittwoch und am Samstag hat eine riesengroße Auswahl. Durch die Nähe zu Holland sind auch die Preise für die Blumen wirklich sehr attraktiv. Bei meinem samstäglichen Einkauf auf dem Markt habe ich mir wirklich immer Blumen gekauft und das vermisse ich so sehr hier in unserem schönen Dorf. Denn die Qualität der Blumen aus dem Supermarkt ist ok, aber man merkt eben einen Unterschied zum Floristen oder eben zum Wochenmarkt und die Auswahl ist leider auch nicht so groß.

Da ich ja auch gerne mal floristisch arbeite und mir vorstellen könnte, das auszubauen, habe ich mich neulich mal hingesetzt und online recherchiert, wo man Blumen zu guten Preisen bestellen kann und bin bei Blumigo gelandet! Ein Online-Marktplatz für frische Blumen mit einer sehr guten Auswahl und attraktiven Preisstaffelungen. Das ließ mein Herz gleich höher schlagen. Von aktuellen Frühjahrsblühern, über Rosen, grünes und blühendes Beiwerk hat man wirklich eine sehr schöne Auswahl und kann sogar von dienstags bis freitags zu einem Wunschtermin liefern lassen. Das habe ich dann auch direkt ausprobiert und Blumen für den Geburtstagsstrauß meiner Schwiegermutter bestellt und noch ein paar weitere für unser Wohnzimmer.





Die Blumen kamen per DPD und wie immer, sehr empfängerfreundlich, wurde für die Zustellung ein genauer Zeitrahmen von ca. einer Stunde angegeben. Übergeben wurde mir ein großer Karton. Die Blumen waren sehr gut verpackt: eingeschlagen in Papier, mit einem Wasserreservoir versorgt und mit einem Kabelbinder gut am Boden des Kartons befestigt, so dass während des Transports nichts verrutschen konnte. 




Die Blumen waren unversehrt und sehr frisch. Ich habe alle Stiele noch einmal schräg angeschnitten und dann ins Wasser gestellt. Ich finde die Qualität und das Preis-/
Leistungsverhältnis sehr gut und ich werde definitiv gerne wieder bei Blumigo bestellen. 

Die Resultate aus meiner Blumenlieferung sahen dann so aus: Es gab einen Frühlingstrauß für meine Schwiegermama zum Geburtstag aus gelben Tulpen, weißen Ranunkeln und Kamille mit allerhand grünem Beiwerk wie Heidelbeer- und Pistaziengrün, Efeu, Mooskissen und Zweigen. Umrandet war der Strauß übrigens von einem Ring aus Birkenreisig.

Für unser Wohnzimmer gab es dann noch einen Strauß aus Anemonen und weißen Tulpen, auch wieder kombiniert mit grünem Beiwerk wie Efeu und Pistaziengrün.






Ich wünschte, ich würde täglich so eine Lieferung bekommen! Floristen haben den schönsten Beruf, den ich mir nur vorstellen kann.

Falls Ihr mal einen Blumenstrauß braucht und es früh genug wisst, fertige ich gerne Sträuße an. Ich benötige nur ca. 1 Woche Vorlaufzeit, um die Blumen zu bestellen.

Fühlt Euch gedrückt
Julia

Sonntag, 5. März 2017

Unnötigen Ballast abwerfen... Frühjahrsputz im Kleiderschrank

Auf den März freue ich mich jedes Jahr ganz besonders! Die schönste Jahreszeit naht, die Tage werden länger, es ist morgens früher hell und abends später dunkel. Die Menschen kommen wieder aus ihren Häusern und beim kleinsten Sonnenstrahl tummeln sich alle draußen und genießen das schöne Wetter. Man hat Lust, die Terrasse oder den Balkon schön zu machen und Hornveilchen, Muscari und Bellis zu pflanzen. Das Leben wird wieder bunt und das triste Grau des Winters verschwindet langsam. 

Es ist für mich die schönste Jahreszeit überhaupt, obwohl die anderen natürlich auch alle ihren Reiz haben. Im Sommer kann man lange draußen sitzen, leckere Sachen grillen und es gibt ein Meer an Blumen. Der Herbst bringt dann leckere Kürbisse, mildes Wetter und schöne Kaminabende. Und die Vorweihnachtszeit ist natürlich mit Plätzchen backen, Duftlampe und Co. die gemütlichste Zeit des Jahres. Nur von Januar bis März zieht es sich irgendwie jedes Jahr wie ein zähes Kaugummi. 

Aber egal, wir haben es ja nun geschafft und nun ist März und damit steht meine alljährliche Tradition vor der Tür: Ich räume meinen Kleiderschrank um! Wintersachen raus, Frühlings- und Sommersachen rein. Und es spielt für mich da irgendwie auch keine Rolle, dass die Temperaturen manchmal noch nicht so mitspielen, ich will dann einfach keine dicken Wollpullover mehr tragen und gehe dann lieber über zum Lagenlook, sprich mehrere Teile übereinander - hält dann auch warm. 

Und da ich in den letzten Jahren eine regelrechte Zeremonie fürs Schrank umräumen entwickelt habe, dachte ich mir, ich gebe euch mal ein paar Tipps und lasse Euch zuschauen, wie ich das so mache.

Fertig? Dann geht’s jetzt los!




1.  Lieblingsmusik auflegen
Es putzt und räumt sich leichter auf, wenn man nebenbei seine Lieblingsmusik hört. Ich bin ein großer Fan von Spotify, dort findet man eine unendliche Vielfalt an Musik, Hörspielen und Playlists, z.B. auch die Liste „Frühjahrsputz“.


    2.  Waschen
Ich schaue alle meine Wollpullover, Rollkragenpullis und dicken Strickjacken durch, sortiere sie nach Farben und wasche sie dann, damit sie im Herbst wieder frisch und startklar zum Tragen sind. Dabei habe ich es mir abgewöhnt, die ganzen Kleidungsstücke mit der Hand zu waschen. Das Wollprogramm unserer Waschmaschine macht das ganz prima! Ich nutze ein Waschmittel für Feines und Wolle, meist Perwoll und trockne dann die Pullover hängend oder liegend auf dem Wäscheständer. Liegend immer dann, wenn die Pullover sich gerne verziehen. Dann hat man nämlich auf einmal nach dem Trocknen 1m lange Ärmel oder ungewollt einen Oversize Pulli, da muss man manchmal schon aufpassen.


3. Ausräumen und Ausmisten
Als nächstes räume ich dann meinen Schrank komplett aus und schaue mir meine Klamotten genau an. Was habe ich diesen Winter angehabt und was gar nicht. Wenn Teile dabei sind, die ich gar nicht getragen habe, frage ich mich warum? Passen sie nicht mehr, weil sich meine Figur verändert hat? Mag ich die Farbe nicht mehr oder den Schnitt des Teiles oder ist es sogar so ein stiller Mitläufer in meinem Schrank, den ich letztes Jahr auch schon nicht getragen habe? Mit Aussortieren bin ich rigoros! Ich möchte mich nicht mehr mit Dingen belasten, die nicht mehr zu mir passen und dann kommen sie eben weg. Entweder spende ich sie, bringe sie zum sozialen Kaufhaus oder verkaufe sie auf dem Flohmarkt oder im Internet. 

Denn seien wir mal ehrlich, muss man sich das wirklich antun, dass man sich jahrelang irgendwelche Kleidungsstücke immer wieder anschaut und denkt „Da habe ich mal reingepasst… vielleicht passt das Teil ja nächstes Jahr wieder.“ Pustekuchen! Sortier es aus! Du machst Dir doch nur immer wieder aufs Neue ein schlechtes Gewissen und das zieht doch nur runter. Würdest Du die Klamotte denn überhaupt noch anziehen, wenn sie dir wieder passt? Oder gefällt sie dir vielleicht gar nicht mehr so gut und Du würdest Dir lieber ein neues Teil gönnen? Sortier es aus! Das ist Frühlingsputz für die Seele! Manchmal behält man Klamotten, weil sie einen an irgendwas erinnern oder man bestimmte Ereignisse damit verbindet, ob gute oder schlechte Erinnerungen, weg mit den Teilen, wenn sie nicht mehr passen oder wenn sie sogar so kaputt sind, dass sich Stopfen und Nähen nicht mehr lohnt.

Ich bin der Meinung, wenn mich ein Kleidungsstück nicht mehr glücklich macht, gibt es sicherlich noch einen anderen Menschen, der sich darüber freut und deshalb spende oder verkaufe ich Klamotten, wenn sie noch gut erhalten sind. Tauschen mit  der Freundin oder Schwester geht natürlich auch. Wichtig ist einfach, dass nicht alles gleich in den Müll gehört, man kann auch noch Gutes tun und ist selbst Ballast los.

Außer vielleicht das Hochzeitskleid, das sollte man dann vielleicht doch aufheben;-) 

  
4. Reinigen und Auswischen
Als nächstes wische ich meinen Schrank mit Wasser + einem milden Reinigungsmittel aus. Das befreit von Staub und sollte sich doch widererwartend mal eine Motte eingeschlichen haben, wird die auch gleich aus dem Weg geräumt. Hat da ja schließlich nichts zu suchen. Danach nehme ich ein weiches Baumwolltuch und gebe ein paar Tropfen Orangenöl (bekommt ihr in der Drogerie) darauf und wische jeden einzelnen Boden im Schrank damit aus. Das duftet herrlich und hebt die Stimmung. Wenn ihr mögt, könnt ihr natürlich auch Lavendelöl oder ein anderes Duftöl verwenden, was ihr gerne mögt. Ich mag Orange sehr gerne, weil es so frisch riecht und mich auf den Frühling einstimmt. Wenn nötig mit einem weichen Tuch die Einlegeböden nachwischen, sonst habt ihr nachher noch „Fettflecken“ in euren Klamotten. Denn nun kommt das Schönste…. 


    5. Einräumen
Die Frühlings- und Sommerklamotten können hervorgeholt werden! Ich gebe zu, die Sommerklamotten wie Röcke und kurze Hosen können noch etwas weiter hinten im Schrank Platz finden, aber T-Shirts, leichtere lange Hosen, Blusen und Pullover haben jetzt ihren Auftritt! Ich habe mir angewöhnt alles nach Art des Kleidungsstücks und dann nach Farben zu sortieren. Also erst mal alle Blusen, angefangen bei schwarz und dann sortiert bis weiß. Jetzt schreien wahrscheinlich einige unter euch laut auf „Typisch Perfektionistin!“ Das gebe ich auch gerne zu, aber ich finde, es hat auch einen ganz klaren Vorteil, nämlich, dass es unheimlich viel Zeit spart. Wenn mir morgens nach einem weißen T-Shirt zu Mute ist, kann ich relativ schnell das passende Teil dazu finden und muss nur den Stapel mit den weißen Shirts durchgucken, und nicht das gesamte Sammelsurium. Probiert es aus! Ich finds klasse so!
Noch ein paar allgemeine Tipps: Bei mir kommen grundsätzlich Klamotten auf Bügel, die leicht verknittern, also Blusen, T-Shirts mit Seidenanteil, Blazer, Röcke, Kleider und Strickjacken. Alles andere wird ordentlich gefaltet und findet einen anderen Platz im Schrank. Kleidungsstücke, die oft und gerne getragen werden, gehören nach vorne, andere, die nur zu bestimmten Anlässen, wie Hochzeiten oder anderen Feierlichkeiten, getragen werden, finden auch in der zweiten Reihe ihren Platz. Man darf nur nicht vergessen, dass man sie besitzt, passiert ja auch schon mal gerne und dann kauft man unnötig das Teil womöglich ein zweites Mal.

Beim Einräumen verfahre ich übrigens ähnlich wie beim Ausräumen. Ich gucke mir nochmal jedes Teil an, ob ich es wirklich behalten möchte und ob es gewaschen ist. Denn nichts nervt mehr, als wenn man eine bestimmte Bluse gerne anziehen möchte, aber feststellt, dass man sie am Ende des Sommers leider verschmutzt in den Schrank gehängt hat.

Auch Schals, Mützen und Handschuhe können weggeräumt und die lockeren Schals und Tücher haben Saison. Ich rolle die Tücher gerne auf und sortiere auch hier nach Farben.

Wenn ihr euren Kleiderschrank perfektionieren wollt, könnt ihr auch gleich Teile zusammen hängen, die für euch ein Outfit darstellen. Ich habe das als unpraktisch bewertet. Da meine Klamotten eh so ausgewählt sind, dass ich fast alles irgendwie zusammen kombinieren kann. Und ich finde für die Outfit-Ordnung braucht man unheimlich viele Bügel und Platz im Kleiderschrank und dieser ist ja meist doch begrenzt, denn der Göttergatte erhebt ja auch noch Anspruch auf einen Teil des Schrankes.

So, und das wars dann auch schon fast! Die Winterklamotten noch in den „Zweit-Kleiderschrank“ (das ist ein großer Vorteil) einsortieren oder einfach, bevor ihr die Frühlingsklamotten einräumt, in die zweite Reihe oder ganz nach oben in den Kleiderschrank packen.

Fertig! Der Frühling kann kommen! Das schönste Gefühl ist doch, wenn man das erste Mal wieder in Ballerinas das Haus verlassen kann. Ich freu mich dolle drauf!

Viel Spaß beim Umräumen und fühlt Euch gedrückt!
Julia