Sonntag, 30. April 2017

Sauer macht lustig - und ist gesund!



Jedes Jahr im April freue ich mich auf das erste „Obst“ der Saison: Den Rhabarber! Obst steht in Anführungszeichen, denn eigentlich ist der Rhabarber eine Gemüsesorte und zählt zu den Knöterichgewächsen. Zum Beispiel ist er verwandt mit dem Sauerampfer.  
Er kommt ursprünglich aus China und wird seit circa 160 Jahren in Deutschland zubereitet. Besonders lecker ist die fruchtig-säuerliche Gemüsesorte als Kuchen, Marmelade oder Kompott. Aber es gibt mittlerweile auch herzhafte Gerichte, bei denen der Rhabarber auf der Zutatenliste steht. 




Ich selber habe bislang nur süße Rezepte mit Rhabarber ausprobiert. Wir kochen jedes Jahr Kompott und genießen ihn zu Vanillepudding oder Grießbrei. Rhabarber-Bananen- und Rhabarber-Erdbeermarmelade stehen auf der Kochliste und natürlich Rhabarberkuchen. Meine Mutter hat in ihrem Garten eine rote Sorte, den sogenannten „Himbeerrhabarber“, der ist etwas milder als die grüne Sorte, die in unserem Garten wächst. Ich mag beide Sorten.




Geerntet werden die Rhabarberstangen von April bis Juni, die Blätter sind nicht für den Verzehr geeignet und die Stangen sollten gekocht oder gebacken werden. Er ist sehr kalorienarm: 100g enthalten nur 14 Kilokalorien und er enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Phosphor. Außerdem ist er reich an Vitamin C und Ballaststoffen. Der säuerliche Geschmack entsteht durch die enthaltene Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Letztere ist für das stumpfe Gefühl auf den Zähnen beim Essen verantwortlich, da die Säure unseren Zahnschmelz leicht angreift. Bitte aber nicht panisch nach dem Rhabarberkuchen die Zähne putzen, denn das stresst unsere Zähne nur noch mehr. Mit dem Putzen der Zähne sollte man mindestens 30 Minuten nach dem Verzehr warten.

Oxalsäure ist in großen Mengen giftig für unseren Körper. Aber 700mg kann ein gesunder Mensch ohne Bedenken täglich verzehren. In 100g Rhabarber sind ca. 450-500mg Oxalsäure enthalten, während der Erntezeit nimmt der Gehalt der Säure immer mehr zu und deshalb sollte der Rhabarber nach Juni auch nicht mehr geerntet werden. Er ist dann einfach nicht mehr gut verträglich für uns.



Meine Oma hat mir einen sehr guten Tipp mitgegeben: Vor der Zubereitung den Rhabarber einmal mit kochendem Wasser abwellen. Dazu gebe ich die Rhabarberstücke in eine Schüssel und übergieße sie mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher, lasse es für circa 1 Minute stehen und gieße dann die Stücke über einem Sieb ab. Das Blanchieren mildert die Oxalsäure. Dann sind die Stücke für die weitere Verarbeitung bereit, zum Beispiel für die, von meinem Mann heiß geliebte, Rhabarber-Baiser Torte. Das Rezept habe ich aus meiner Zeit in Münster mitgebracht und möchte es heute gerne mit Euch teilen.







 
Übrigens kann man Rhabarber auch prima einfrieren. Das mache ich eigentlich auch immer, dann habe ich auch im Winter noch die Möglichkeit, Marmelade zu kochen oder einen Kuchen zu backen.
Und noch ein Tipp, besonders lecker finde ich auch Rhabarber-Schorle. Die Säfte, die mir am besten schmecken, findet ihr hier und hier
 




Und wie ist es bei Euch? Mögt ihr Rhabarber oder lasst ihr ihn lieber liegen? Alle die ihn lieben, wünsche ich viel Spaß beim Backen und lasst es Euch schmecken!


Ich wünsche Euch allen einen schönen und hoffentlich sonnigen ersten Mai!


Fühlt euch gedrückt!
Julia

Sonntag, 23. April 2017

Bringt Farbe ins Leben! Glänzender Auftritt mit perfekten Nägeln



Heute gibt es mal etwas zum Thema Beauty! Als ich im Labor gearbeitet habe, war das Tragen von Nagellack aus hygienischen Gründen leider nicht möglich. Ich fand das immer sehr schade, denn schöne Nägel gehören für mich einfach zu einem gepflegten Erscheinungsbild. 

Außerdem bringt gerade Farblack in der dunklen Jahreszeit etwas Buntes ins Leben. Trist genug ist ja schon meist das Wetter (so wie momentan gerade) und im Winter findet auch bei den Klamotten nicht gerade eine Farbexplosion statt - leider. 
  



Aber nun ist ja alles anders, ich darf immer Nagellack tragen und ich bin ein großer Fan vom Shellac geworden. Kennt ihr nicht? Das ist eine grandiose Erfindung! Bei CND™ Shellac™ Farblacke handelt es sich um nicht splitternde, lang anhaltende Nagellacke, die unter Licht aushärten. Der Lack hält circa zwei Wochen und es gibt ihn in über 100 Farben. Er ist frei von Formaldehyd, Toluen und DBP.  Ebenso ist er hypo-allergen. Das heißt, dass nur eine sehr geringe Anzahl an Stoffen darin enthalten sind, welche allergische Reaktionen bei manchen Menschen auslösen können. 





Mit einem speziellen Remover kann er ganz einfach entfernt werden. Shellac ist stabil und haltbar wie ein Gel, aber schädigt den Naturnagel nicht. Ich finde, es ist die ideale Alternative zwischen normalen Lack und einer Modellage. Ideal für Bräute, die keine Gelnägel möchten, aber denen normaler Nagellack auch zu unsicher ist, denn er splittert eben leider schnell. Aber auch für alle anderen Frauen ist er attraktiv, denn man muss sich 2 Wochen erstmal keine Gedanken um seine Nägel machen.
Und da meine Schwester in Ihrem Kosmetikinstitut Shellac anbietet, sitze ich nun regelmäßig bei ihr und werde verwöhnt. Übrigens ist natürlich auch ein French-Manicure Look mit Shellac möglich.






Da ich selber eine Ausbildung in Maniküre habe und einige Zeit bei meiner Schwester im Laden gearbeitet habe, weiß ich auch, wie einfach und leicht er sich auftragen lässt und es ist so toll, nach der Lackierung direkt ins Portemonnaie greifen zu können, ohne dass irgendetwas verschmiert oder der Lack gleich eine „Macke“ hat. Das mag ich nämlich bei normalen Nagellack überhaupt nicht, stundenlang sitzen und warten, dass er trocken ist und dann greift man einmal in die Tasche und kann alles wieder ablackieren, weil er noch nicht trocken war. Das kann mit Shellac nicht passieren.

Probiert es doch mal aus, vielleicht bietet ein Kosmetikinstitut in eurer Nähe Shellac-Lackierung an.

In Nienburg/Weser kann ich das Kosmetikinstitut Hautnah empfehlen.


Fühlt euch gedrückt

Julia


* In Zusammenarbeit mit Kosmetikinstitut Hautnah

Sonntag, 16. April 2017

Wer steckt eigentlich hinter Sweet Sugar Pies? Und warum beginnt man eigentlich mit einem Blog?



Ihr habt jetzt seit einigen Wochen immer wieder neue Posts von mir zu lesen bekommen, heute möchte ich euch gerne etwas über mich erzählen. Wer steckt eigentlich hinter diesem Blog und warum habe ich mich entschieden, mit dem Bloggen zu beginnen?

Mein Name ist Julia, ich bin 36 Jahre und lebe mit meinem Mann auf dem Dorf in Niedersachsen.

Eigentlich habe ich beruflich etwas ganz anderes gelernt, ich bin Diplom Biologin. Ja, ja die, die mit einem Kescher durch die Wiese laufen und Schmetterlinge fangen, dicke Wollpullover und Müslischuhe tragen ;-)  Während des Studiums habe ich gemerkt, dass ich keine Forschernatur bin (obwohl ich deswegen mit dem Studium angefangen habe und Kittel zu tragen auch ganz sexy fand) und habe nach dem Studium noch eine Fortbildung in PR und Marketing drangehängt. Drei Jahre habe ich bei einer Unternehmensberatung und in einer Agentur gearbeitet und mich für meine Kunden bis zum Burn out verausgabt (was nichts anderes ist als eine Depression, aber dazu vielleicht mal an anderer Stelle mehr).

Ich bin zurückgekehrt zu den Wurzeln einer Biologin und habe drei Jahre im Labor gearbeitet bis Ende 2015 leider wieder gesundheitliche Probleme auftraten und ich meinen Job gekündigt habe. Ich wusste damals nicht, wie es für mich beruflich weitergehen könnte, aber ich wusste, dass ich nicht länger diesen Job machen kann.

Und dann saß ich zu Hause und habe mir Gedanken gemacht, dass ich vielleicht etwas Grundlegendes in meinem Leben ändern sollte. Was kann ich eigentlich gut und kann ich damit vielleicht Geld verdienen?



Schon länger nähe ich und mache Modeschmuck. Meine Schwester bietet mir in ihrem Kosmetikinstitut eine kleine Ausstellungsfläche und verkauft dort meine Sachen. Ein kleiner Nebenverdienst, der bislang die Kosten deckt. Ich verdiene kaum etwas daran, aber ich bin glücklich, wenn ich an der Nähmaschine sitze und die Kunden sich über die fertigen Stücke freuen.



 

Ab und zu schwinge ich auch mal den Pinsel oder Spachtel, habe mich aber nie getraut, mal einen Preis an meine Bilder zu hängen. Dann kamen die ersten Anfragen, ob ich die Bilder auch verkaufe und so kam dann irgendwie auch die Kunst noch dazu.




Seit ich denken kann, schlägt mein Herz höher, wenn ich einen Blumenladen betrete oder selber mit Blumen floristisch arbeiten kann. Ich habe keine Ausbildung als Floristin, aber ich weiß, dass es mein Traum ist, damit Geld verdienen zu können, weil es eine Tätigkeit ist, bei der ich alles vergesse und mit vollem Herzen und Engagement dabei bin.

Seit circa zwei Jahren lese ich selber mehrere Blogs, bin immer wieder begeistert, wie sehr die Verfasser einen mitreißen können, motivieren können, Dinge anzugehen, oder einfach über DIY-Projekte oder leckereres Essen schreiben.

Ja, das Schreiben, … das hat mir in der PR-Arbeit auch immer Spaß gemacht und irgendwann wuchs dann die Idee in mir, es einfach mit einem eigenen Blog zu probieren, denn dort könnte ich alle meine Interessen immer wieder unterbringen. 




Themen und in welche Richtung mein Blog gehen sollte, hatte ich irgendwie sofort. Ideen für Fotos hatte ich zu jedem Thema im Kopf. Fehlten nur noch der Name und der Mut anzufangen.

Ich glaube, es war mal an irgendeinem Nachmittag, ich hatte laut Musik an und machte irgendwas in der Küche als mein damaliger Lieblingssong lief (ich habe immer so Phasen, wo ich bestimmte Lieder rauf und runter höre): I Can´t Help Myself (Sugar Pie Honey Bunch) von Four Tops. Und auf einem Mal wusste ich „Sweet Sugar Pies“ ist der perfekte Name und es sollte um Dinge gehen, die mich glücklich machen: Floristik, DIY-Projekte, gutes Essen, schöne Dinge… Themen, die meinen Lesern den Alltag etwas versüßen und positiv sind, denn wer hört und guckt momentan noch gerne Nachrichten? Die menschliche Seele braucht gute Nahrung.

Und vielleicht könnte ich doch mein biologisches Wissen und mein Interesse an medizinischen Themen ab und zu mit einfließen lassen. Ganz dezent und ohne Zeigefinger, einfach nur informativ und die Leser entscheiden selbst, was sie mit der Information machen, was sie für sich daraus ziehen können. Und so bin ich zum Bloggen gekommen.

Es ist ein Ausprobieren und einfach Schauen was daraus wird. Natürlich verdiene ich momentan noch keinen Cent damit, aber der Blog ist wie ein Ventil für mich, um meine Kreativität auszuleben und es macht mir einfach totalen Spaß. Manchmal muss man Dinge einfach laufen lassen und sich auch trauen, etwas Neues zu beginnen, denn nichts ist schrecklicher, als jeden Tag unglücklich zu sein. Wirklich! Wir alle tragen die Verantwortung für unser eigenes Leben und da wir nur eines haben, sollte das so schön sein wie nur möglich. Und da wir Individuen sind, ist "schön" für jeden etwas anderes. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Ich freue mich auf eine gute Zeit mit Euch allen, interessante Themen und gute Nahrung für unsere Seelen.

Falls Ihr mal ein individuelles Geschenk sucht, ich fertige gerne Schmuck, Bilder und Genähtes nach Euren Wünschen an. Einen kleinen Einblick bekommt ihr auch auf meiner Website. Meldet Euch gerne bei Fragen oder Ideen, auch wenn Ihr vielleicht etwas Mut braucht, um einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. 


Fühlt euch gedrückt!

Julia