Sonntag, 16. April 2017

Wer steckt eigentlich hinter Sweet Sugar Pies? Und warum beginnt man eigentlich mit einem Blog?



Ihr habt jetzt seit einigen Wochen immer wieder neue Posts von mir zu lesen bekommen, heute möchte ich euch gerne etwas über mich erzählen. Wer steckt eigentlich hinter diesem Blog und warum habe ich mich entschieden, mit dem Bloggen zu beginnen?

Mein Name ist Julia, ich bin 36 Jahre und lebe mit meinem Mann auf dem Dorf in Niedersachsen.

Eigentlich habe ich beruflich etwas ganz anderes gelernt, ich bin Diplom Biologin. Ja, ja die, die mit einem Kescher durch die Wiese laufen und Schmetterlinge fangen, dicke Wollpullover und Müslischuhe tragen ;-)  Während des Studiums habe ich gemerkt, dass ich keine Forschernatur bin (obwohl ich deswegen mit dem Studium angefangen habe und Kittel zu tragen auch ganz sexy fand) und habe nach dem Studium noch eine Fortbildung in PR und Marketing drangehängt. Drei Jahre habe ich bei einer Unternehmensberatung und in einer Agentur gearbeitet und mich für meine Kunden bis zum Burn out verausgabt (was nichts anderes ist als eine Depression, aber dazu vielleicht mal an anderer Stelle mehr).

Ich bin zurückgekehrt zu den Wurzeln einer Biologin und habe drei Jahre im Labor gearbeitet bis Ende 2015 leider wieder gesundheitliche Probleme auftraten und ich meinen Job gekündigt habe. Ich wusste damals nicht, wie es für mich beruflich weitergehen könnte, aber ich wusste, dass ich nicht länger diesen Job machen kann.

Und dann saß ich zu Hause und habe mir Gedanken gemacht, dass ich vielleicht etwas Grundlegendes in meinem Leben ändern sollte. Was kann ich eigentlich gut und kann ich damit vielleicht Geld verdienen?



Schon länger nähe ich und mache Modeschmuck. Meine Schwester bietet mir in ihrem Kosmetikinstitut eine kleine Ausstellungsfläche und verkauft dort meine Sachen. Ein kleiner Nebenverdienst, der bislang die Kosten deckt. Ich verdiene kaum etwas daran, aber ich bin glücklich, wenn ich an der Nähmaschine sitze und die Kunden sich über die fertigen Stücke freuen.



 

Ab und zu schwinge ich auch mal den Pinsel oder Spachtel, habe mich aber nie getraut, mal einen Preis an meine Bilder zu hängen. Dann kamen die ersten Anfragen, ob ich die Bilder auch verkaufe und so kam dann irgendwie auch die Kunst noch dazu.




Seit ich denken kann, schlägt mein Herz höher, wenn ich einen Blumenladen betrete oder selber mit Blumen floristisch arbeiten kann. Ich habe keine Ausbildung als Floristin, aber ich weiß, dass es mein Traum ist, damit Geld verdienen zu können, weil es eine Tätigkeit ist, bei der ich alles vergesse und mit vollem Herzen und Engagement dabei bin.

Seit circa zwei Jahren lese ich selber mehrere Blogs, bin immer wieder begeistert, wie sehr die Verfasser einen mitreißen können, motivieren können, Dinge anzugehen, oder einfach über DIY-Projekte oder leckereres Essen schreiben.

Ja, das Schreiben, … das hat mir in der PR-Arbeit auch immer Spaß gemacht und irgendwann wuchs dann die Idee in mir, es einfach mit einem eigenen Blog zu probieren, denn dort könnte ich alle meine Interessen immer wieder unterbringen. 




Themen und in welche Richtung mein Blog gehen sollte, hatte ich irgendwie sofort. Ideen für Fotos hatte ich zu jedem Thema im Kopf. Fehlten nur noch der Name und der Mut anzufangen.

Ich glaube, es war mal an irgendeinem Nachmittag, ich hatte laut Musik an und machte irgendwas in der Küche als mein damaliger Lieblingssong lief (ich habe immer so Phasen, wo ich bestimmte Lieder rauf und runter höre): I Can´t Help Myself (Sugar Pie Honey Bunch) von Four Tops. Und auf einem Mal wusste ich „Sweet Sugar Pies“ ist der perfekte Name und es sollte um Dinge gehen, die mich glücklich machen: Floristik, DIY-Projekte, gutes Essen, schöne Dinge… Themen, die meinen Lesern den Alltag etwas versüßen und positiv sind, denn wer hört und guckt momentan noch gerne Nachrichten? Die menschliche Seele braucht gute Nahrung.

Und vielleicht könnte ich doch mein biologisches Wissen und mein Interesse an medizinischen Themen ab und zu mit einfließen lassen. Ganz dezent und ohne Zeigefinger, einfach nur informativ und die Leser entscheiden selbst, was sie mit der Information machen, was sie für sich daraus ziehen können. Und so bin ich zum Bloggen gekommen.

Es ist ein Ausprobieren und einfach Schauen was daraus wird. Natürlich verdiene ich momentan noch keinen Cent damit, aber der Blog ist wie ein Ventil für mich, um meine Kreativität auszuleben und es macht mir einfach totalen Spaß. Manchmal muss man Dinge einfach laufen lassen und sich auch trauen, etwas Neues zu beginnen, denn nichts ist schrecklicher, als jeden Tag unglücklich zu sein. Wirklich! Wir alle tragen die Verantwortung für unser eigenes Leben und da wir nur eines haben, sollte das so schön sein wie nur möglich. Und da wir Individuen sind, ist "schön" für jeden etwas anderes. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Ich freue mich auf eine gute Zeit mit Euch allen, interessante Themen und gute Nahrung für unsere Seelen.

Falls Ihr mal ein individuelles Geschenk sucht, ich fertige gerne Schmuck, Bilder und Genähtes nach Euren Wünschen an. Einen kleinen Einblick bekommt ihr auch auf meiner Website. Meldet Euch gerne bei Fragen oder Ideen, auch wenn Ihr vielleicht etwas Mut braucht, um einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. 


Fühlt euch gedrückt!

Julia

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