Sonntag, 25. Juni 2017

Tu Dir was Gutes!



Eigentlich wollte ich heute meine Sommerspezial-Reihe weiterführen und ihr solltet ein leckeres Grillrezept bekommen, aber wie es manchmal so ist im Leben, kommt einem etwas dazwischen und man hat auf einmal eine andere Idee.

Ich lese gerade ein Buch, was für eines spielt eigentlich keine Rolle und nur eines ist wichtig, denn ich habe die Aufgabe bekommen, mir in den nächsten sieben Tagen jeden Tag etwas Gutes zu tun. Klingt erst mal einfach, oder? Aber als ich es gelesen habe, war es tatsächlich für einen Moment so, dass ich spontan nicht wusste, was ich mir Gutes tun könnte und das hat mich ziemlich erschreckt. Ich musste weiterlesen und mir die Vorschläge anschauen, die das Buch mir gab und erst dann hatte ich ein oder zwei Ideen, was gut für mich sein könnte.




Und da ich glaube, dass es vielen von euch da draußen ähnlich geht, ist es mir wichtig, diesen Blogpost dem Thema zu widmen.

Irgendwie vergisst man heute so schnell, auch mal an sich selbst zu denken, und wenn man das eine ganze Zeit lang tut, dann verliert man doch tatsächlich das Gespür dafür und muss wirklich überlegen, was einem gut tun könnte.

Alles ist immer wichtiger, die Arbeit, die Kinder, der Partner, der Garten und das Haus. Und zack ist der Tag rum und man hat sich selbst komplett vergessen. Auf Dauer geht das nicht gut, das merke ich selber gerade. Man fühlt sich kraftlos und leer wie eine Batterie und fragt sich, warum sich die Akkus nicht einfach mal wieder aufladen können. Es geht nicht, solange man nicht auch mal an sich selbst denkt. Noch dazu kommt, dass viele unter uns die falsche Überzeugung haben, dass man erst etwas leisten muss, damit man sich dann mit etwas belohnen darf. Das ist streng und schlicht weg falsch. Denn wenn man sich selbst nichts Gutes tut, wer soll es denn dann machen? Also besser spät gemerkt als nie und los geht’s…

Jeden Tag etwas Gutes für mich, lautet meine Aufgabe. Vielleicht ist das zu Beginn für viele von euch noch fast zu viel, dann sollte ihr euch vielleicht nur einmal in der Woche etwas vornehmen. Ich finde, das ist wie mit dem Joggen, wenn man sich vornimmt, mindestens 3-4 mal die Woche zu laufen, hat man gar keine Motivation mehr anzufangen, weil der Berg so groß ist. Also, lieber kleine Schritte und dann steigern. 

Was auch weit verbreitet ist, ist dass man schon etwas für sich macht, aber leider nicht bewusst. Man macht es mal eben so nebenbei, wie z. B. Nägel lackieren. Warum nimmt man sich dazu nicht bewusst Zeit, macht schöne Musik an und dann ist das eine kleine Auszeit am Tag. Groß putzen oder räumen kann man dann eh nicht, weil der Lack dann gleich wieder ruiniert ist.

Oder Lesen? Ich hatte seit Monaten kein Buch mehr gelesen. Mal abends ein paar Seiten, aber dann war ich so müde, dass ich am nächsten Abend schon gar nicht mehr wusste, was ich eigentlich gelesen hatte. Letzten Sonntag hab ich es geschafft, mich auf die Liege zu legen und zu lesen und bin in das Buch versunken, so wie ich es von früher kannte. Kennt ihr das, wenn man ganz in die Story eintaucht und dann nur wissen möchte, wie es weitergeht? Das macht echt Spaß und ist wertvoller, als das TV-Programm an vielen Abenden. 

In den letzten Tagen hat mich das Thema "Gutes tun" sehr beschäftigt und dann habe ich mich hingesetzt und eine Liste geschrieben mit Dingen, die passen könnten. Es ist vielleicht auch schon wieder zu verkopft, aber ich krieg das sonst nur schwer auf die Reihe. Ich vergesse es einfach oder mir fällt dann spontan nichts ein. Deshalb zeige ich euch heute ein paar Dinge, die mir eingefallen sind, vielleicht inspirieren sie euch und ihr habt auch Ideen, was euch gut tun könnte.





Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Die Liste ist so individuell, wie der Mensch ist. Aber vielleicht denkt ihr mal einen kurzen Moment darüber nach und macht euch auch eine kleine Liste. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich euch damit inspirieren konnte.

Im Übrigen finde ich es auch wichtig, anderen mal etwas Gutes zu tun und das müssen keine großartigen Dinge oder Leistungen sein. Es sind klitzekleine Dinge, z. B. der Kassiererin im Supermarkt nett zu zulächeln als nur gehetzt zu zahlen, oder jemandem mal zu sagen, dass er heute "schick" aussieht oder ein schönes Oberteil an hat. Wenn man darauf achtet, bieten sich einige Möglichkeiten. Man muss es üben und es ist ungewohnt, aber es macht auch Spaß.

Fühlt euch gedrückt und denkt auch mal öfter an euch!
Julia

Donnerstag, 15. Juni 2017

Blumige Zeiten für Bräute: Eine DIY-Anleitung für einen Brautstrauß

(Dieser Artikel enthält Werbung)
Seit ein paar Wochen hat die Hochzeitssaison begonnen und viele Paare stecken mitten in den Vorbereitungen. Aus diesem Grund hat mich Blumigo gebeten, eine DIY-Anleitung für einen Brautstrauß zu entwerfen, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. Das Resultat und die Schritt für Schritt-Anleitung könnt ihr euch auf Blumigos Blumenblog anschauen, folgt einfach dem folgenden Link: Brautstrauß selber machen: In 5 Schritten zum wichtigsten Accessoire einer Braut.
 

Traditionell wird der Brautstrauß vom Bräutigam ausgesucht, bestellt und am Hochzeitstag vom Brautvater übergeben. Da ich kein Mensch bin, der Überraschungen liebt, habe ich mich bei unserer Hochzeit nicht daran gehalten und meinen Strauß fürs Standesamt und auch für die kirchliche Trauung selbst ausgesucht. Ich bin da sehr eigen und wollte einfach kein Risiko eingehen. Geschadet hat es nicht und verheiratet sind wir auch ;-) Entscheidet selbst, ob ihr euch gerne überraschen lasst oder ob ihr lieber selber schauen möchtet, was euch gefällt. Eine Möglichkeit sind natürlich auch Plattformen wie z. B. Pinterest, wo ihr schauen könnt, was euch gefällt und ihr gebt dann eurem Partner ein Foto mit. 

Der Brautstrauß hat eine lange Tradition. Allerdings hatte er früher eine sehr praktische Aufgabe, nämlich die Bräute in der Kirche vor einer Ohnmacht zu bewahren, da die Luft in den Kirchen in Zeiten der Renaissance sehr schlecht war. Der Strauß der Braut bestand damals vorwiegend aus Kräutern, Myrre und stark duftenden Rosen.

Heute ist der Brautstrauß das wichtigste Accessoire für die Braut und sollte den Stil und den Schnitt des Kleides noch einmal unterstreichen. Traditionell wird der Strauß am Hochzeitsabend geworfen und die Frau, die ihn fängt, wird als nächstes heiraten. 


Bei unserer Hochzeit habe ich nicht meinen eigenen Strauß geworfen, da ich ihn gerne noch einige Tage nach der Hochzeit ansehen wollte. Unsere Floristin hat mir einen Wurfstrauß gebunden, der meinem Strauß ähnelte, aber kleiner war. Das Schönste daran ist, dass die Frau, die ihn gefangen hat, mittlerweile wirklich verheiratet ist.  

Viele Bräute trocknen ihre Sträuße und heben ihn jahrelang auf. Das habe ich nicht gemacht, da ich finde, dass die getrockneten Blumen einfach traurig aussehen und eigentlich nur ein Staubfänger im Raum sind. Ich hatte meinen Strauß noch 10 Tage in der Vase stehen und konnte ihn jeden Tag genießen. Außerdem haben unsere Fotografen, die liebe Sarah von "Das Stadtstudio" und Daniel Zube von Daniel Zube Fotografie wunderschöne Aufnahmen von beiden Sträußen gemacht und die schaue ich mir immer wieder gerne an oder nutze sie als Hintergrund auf meinen Desktop am Computer oder Laptop.


Foto by "Das Stadtstudio"

Foto by "Daniel Zube Fotografie"

Ihr seht, das Thema Brautstrauß ist ein großes Thema. Wer Hilfe oder Beratung bei der Auswahl seines Straußes braucht, kann sich gerne bei mir melden.

Und nun wünsche ich Euch allen viel Spaß beim Lesen des Artikels auf Blumigo.de.

Der nächste Blogpost erscheint in der nächsten Woche.

Fühlt Euch gedrückt!
Julia

Sonntag, 11. Juni 2017

Ein bisschen Geduld...

Ihr Lieben, 

der Blogpsot von heute verschiebt sich leider um ein paar Tage. Ihr solltet hier heute eigentlich einen Link erhalten, der Euch zu einem Projekt führt, das ich umsetzen durfte. Leider ist der Beitrag noch nicht veröffentlicht, aber das passiert auf jeden Fall in den nächsten Tagen und dann erscheint hier auch mein neuer Blogpost dazu. Seid gespannt!

In der rechten Spalte meiner Seite findet Ihr einen Punkt "Follow by Email", wenn Ihr dort Eure Email-Adresse eingebt, werdet ihr immer informiert, wenn ein neuer Blogpost erscheint. Oder Ihr tragt Euch ganz einfach als Follower ein, dann verpasst Ihr auch keine Neuigkeiten.

Ich wünsche Euch allen einen schönen und entspannten Sonntag!

Fühlt Euch gedrückt
Julia

Sonntag, 4. Juni 2017

Sommerspezial Teil 2: Dreierlei von der Erdbeere

Die Erdbeere ist für mich die perfekte und leckerste Frucht, die es gibt. Sie ist fest, süß, leicht säuerlich und saftig. Man kann unheimlich viel mit ihr machen, ob Kuchen, Desserts, Konfitüre, Saft oder als Snack zwischendurch. 

Botanisch gehört die Erdbeere zur Familie der Rosengewächse und ist eigentlich keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Die kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche bilden die eigentliche Frucht und die rote Oberfläche ist nur eine Scheinfrucht bzw. eine fleischig verdickte Blütenachse. Der lateinische Name für Erdbeere lautet Fragaria.
 

Schon seit der Steinzeit spielt die Köstlichkeit des Sommers eine Rolle in der menschlichen Ernährung. Um 1750 entstand in Holland zufällig unsere heute handelsübliche, großfruchtige Gartenerdbeere nachdem amerikanische Arten eingeführt wurden. 

Schaut man sich die Zusammensetzung der Erdbeere an, so ist sie wirklich eine Nährstoffbombe. Mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm enthält sie kaum Kalorien, ist dafür aber sehr reich an Ballaststoffen. Zudem ist ihr Vitamin C-Gehalt höher als der einer Zitrone oder Orange. Sie enthält viel Folsäure und die wichtigen Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer. Die pflanzlichen Polyphenole beugen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.  




Da die Erdbeersaison gerade erst angefangen hat, möchte ich Euch heute gerne drei einfache Desserts zeigen, die man als Trilogie für Gäste servieren kann. Natürlich schmeckt jeder einzelne Teil auch lecker und kann alleine als Dessert zubereitet werden. Die Trilogie besteht aus einem Erdbeer-Carpaccio, einer Creme und einem Erdbeercappuccino. 





Das Rezept für das Erdbeer-Carpaccio findet ihr unter diesem Link und den Erdbeercappuccino hier.

Die Erdbeercreme sollte eigentlich ein Espuma werden, was leider nicht geklappt hat, daher habe ich das Rezept etwas geändert: 

 


Und wie genießt Ihr die Erdbeeren? Habt Ihr Lieblingsrezepte? 


Ich wünsche Euch allen schöne Pfingsttage!
Fühlt Euch gedrückt!


Julia