Sonntag, 23. Juli 2017

Superfood aus der Heimat: Es ist Blaubeerzeit!

Wusstet Ihr, dass man momentan bei uns eine echte "Superfrucht" kaufen und pflücken kann? Nein? Ich auch nicht, bis ich für diesen Blogpost recherchiert habe und wirklich erstaunt war, was so alles supergutes in einer Blaubeere steckt.

Nach den Erdbeeren freue ich mich immer auf die Blaubeerernte, denn die Frucht ist ja fast noch vielfältiger als die Erdbeere. Man kann sie roh naschen, Marmelade oder Kompott kochen, eine leckere Tarte backen oder als Smoothie zubereiten. Ein schnelles und einfaches Rezept findet Ihr weiter unten im Text.


In der dunkelblauen Frucht stecken zahlreiche und wertvolle Inhaltsstoffe. Die roten und blauen Pflanzenfarbstoffe, die sogenannten Anthocyane, sind Radikalfänger. Sie hindern schlechte Moleküle daran, unsere Körperzellen zu schädigen, können entzündliche Vorgänge im Körper stoppen und laut Studien Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen.

Blaubeeren enthalten zudem Polyphenole, die z. B. die Bildung neuer Fettzellen reduzieren können. Neben den Vitaminen C und E, enthalten die Beeren auch Karotinoide als Vorstufe zu Vitamin A, diese unterstützen vor allem in Form von Beta-Carotin unsere Sehkraft. Gerbstoffe schützen unsere Gefäße und beugen Herz-Kreislauferkrankungen vor. In getrockneten Früchten sind sie hilfreich bei Durchfall, in frischen Beeren regen sie die Verdauung an. 





Heidelbeeren enthalten auch wichtige Mineralstoffe, wie z. B. Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium. Diese sind besonders wichtig für starke Knochen und können hilfreich sein bei Muskelschwäche und Schlappheit. Die blaue Frucht hat einen hohen Ballaststoffgehalt, jedoch sehr wenig Kalorien, ca. 40 Kilokalorien auf 100g. 

Bei uns wachsen im Wald die wilden Bickbeeren, die man aber nur gekocht genießen sollte, da auf den Früchten Eier vom Fuchsbandwurm sein könnten. Und dann gibt es noch die Kulturheidelbeere, die von der Amerikanischen Heidelbeere abstammt und seit ca. 1930 in Deutschland gezüchtet wird. Die Haupterntezeit für Blaubeeren sind Juli und August. 



Ich möchte Euch heute gerne ein einfaches und schnelles  Sommerrezept mit Blaubeeren zeigen. Da ich keine Milchprodukte vertrage, ist leider meine Auswahl an Eissorten sehr begrenzt. Es gibt ein paar vegane Eissorten, die auch ganz gut schmecken, aber ansonsten muss ich immer auf Wassereis ausweichen und das schmeckt meistens einfach nur süß. Daher mache ich mir in der letzten Zeit einfach selbst eine Eiscreme, die richtig gesund ist und auch noch satt macht: Nana-Icecream. Das Eis besteht eigentlich nur aus eingefrorenen Bananen, die mit etwas Zitronensaft püriert werden, aber man erhält eine super leckere und cremige Eiscreme. 







Natürlich kann man das Rezept auch mit klassischen Vanilleeis oder Blaubeereis zubereiten. Der Kompott schmeckt übrigens auch sehr gut zu Soja- oder Naturjoghurt.

Lasst es Euch schmecken und fahrt mal zu einer Blaubeerplantage, das Pflücken macht wirklich Spaß!

Fühlt Euch gedrückt!
Julia


 


Mittwoch, 19. Juli 2017

Eine einfache Tischdeko-Idee mit Wow-Effekt

 

Mein nächstes Blumigo-Projekt ist seit einigen Tagen online. Dieses Mal zeige ich Euch eine DIY-Anleitung für eine ganz einfache und schnell umzusetzende Tischdekoration. Schaut doch mal unter dem folgenden Link "Tischdeko für den Abiball selber machen – eine einfache Deko-DIY-Idee für die Abschlussfeier und andere Festlichkeiten".  


Die Deko eignet sich für große Feste, wie z. B. einen Ball aber auch für Feiern im kleinen Rahmen, wie ein Sommerfest mit den Kollegen oder der Familie, für eine Geburtstagsfeier oder eine Taufe. Die Blumen können individuell angepasst werden. In dem Artikel zeige ich eine recht preiswerte Variante. 


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und viel Freude beim Dekorieren - selbstverständliche unterstütze ich auch gerne und nehme Bestellungen entgegen. 


Fühlt Euch gedrückt!

Julia

 

Sonntag, 16. Juli 2017

Sommerspezial Teil 3: Pulled Pork und eine leckere Zitronen-Limetten-Limonade

Der heutige Blogpost lässt Männerherzen garantiert höher schlagen, denn es geht um das Thema Nr. 1 im Sommer: Das Grillen.

Wir grillen ziemlich gerne und ja, ich gebe auch offen zu, ich esse auch gerne Fleisch. Es muss definitiv nicht jeden Tag sein, aber ich mag es. Ich habe mal ausprobiert, mich vegan zu ernähren, aber es funktioniert bei mir leider nicht. Wenn ich nur Obst- und Gemüse den ganzen Tag esse, habe ich permanent Hunger und das ist ganz schlecht für meine Laune und somit auch für meine Mitmenschen. 

Wir achten schon darauf, was wir für Fleisch kaufen. Hähnchenfleisch gibt es bei uns nur in Bioqualität und bei Schwein und Rind gehe ich auch nicht in den Discounter-Supermarkt und kaufe abgepacktes Fleisch, sondern lege  schon Wert darauf, das Fleisch an einer Frischetheke zu kaufen oder wann immer es geht bei einem Schlachter, der Fleisch aus der Region anbietet.

 
Am letzten Wochenende haben wir ein neues Rezept ausprobiert: Pulled Pork - und es war richtig lecker! Das Rezept ist aus dem Kochbuch "Webers Classics" und ich kann es wirklich empfehlen. Das große Stück Fleisch zu grillen ist nicht unbedingt schwierig, man braucht nur viel Zeit und Geduld. Wir haben morgens um 8:30 Uhr mit dem Marinieren des Fleisches begonnen, um 9:00 Uhr kam es auf den Grill und um 18:30 Uhr war es dann soweit, dass wir es servieren konnten.



Da wir eine konstante Temperatur von 150°C brauchten, haben wir uns für den Gasgrill entschieden und wir würden es auch immer so empfehlen, denn ob man wirklich die Temperatur auf einem Holzkohlegrill konstant halten kann, ist fraglich. Das Fleisch wurde zunächst für 4 Stunden bei indirekter Hitze zusammen mit einer Räucherbox gegrillt und sollte nach dieser Zeit eine Temperatur von 70°C haben. Leider war das bei uns nicht der Fall und wir haben weitere 2 Stunden dafür gebraucht. Dann wurde das Fleisch in eine Grillschale gelegt, mit Alufolie umwickelt und so lange gegrillt bis eine Temperatur von 90°C erreicht war. Danach folgte eine Ruhezeit ohne Hitze von 1 Stunde.

Das Fleisch war sehr zart und mager. Ich konnte es mit zwei Gabeln wirklich einfach auseinander ziehen und das Fett, was noch übrig war, konnte ich leicht entfernen. Geschmacklich erinnert es mich ein bisschen an Spanferkel. Dazu gab es selbstgebackene Burger Buns von Sally, das Rezept findet ihr hier und einen Kohlsalat. Alles lässt sich wunderbar vorbereiten und man hat wenig Stress mit Vorbereitungen. Perfekt also auch für Gäste.





Einen einzigen Verbesserungsvorschlag hätten wir: Das Fleisch war außen sehr würzig durch die Marinade, innen hatte man wirklich den reinen Fleischgeschmack. Das nächste Mal würde ich gerne ausprobieren, das Fleisch mit Hilfe eine Spritze auch innen zu marinieren.

Als Getränk gab es eine selbstgemachte Zitronen-Limetten-Limonade. Ich trinke im Sommer neben Wasser gerne Getränke, die erfrischen. In herkömmlichen Softdrinks und Limonaden ist mir meist aber zu viel Zucker, daher habe ich in der letzten Zeit ein bisschen rumprobiert und jetzt ein Rezept für die Limonade zusammengestellt, das ich gut finde. Der Sirup lässt sich super vorbereiten und kann dann bei Bedarf mit kaltem Mineralwasser verdünnt werden. Übrigens schmeckt hier Mineralwasser wirklich besser als stilles Wasser.





Dann hoffen wir mal, dass das Wetter endlich besser wird und ihr die Rezepte ausprobieren könnt.

Fühlt Euch gedrückt!
Julia

Mittwoch, 5. Juli 2017

Hochzeitsanstecker - Ein wichtiges Accessoire für den Bräutigam

(Dieser Artikel enthält Werbung)
Auf Blumigo.de findet ihr ein neues Projekt von mir. Passend zu dem Brautsstrauß, den ich vor einigen Wochen umgesetzt habe, gibt es eine DIY-Anleitung für einen Hochzeitsanstecker.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr hier mal vorbeischaut: Anstecker für den Bräutigam selber machen - Ein Hochzeits DIY.




Fühlt euch gedrückt.
Julia

Sonntag, 2. Juli 2017

Mit Pack mee dreifach Gutes tun

Im letzten Blogpost ging es darum, wie ihr euch selbst Gutes tun könnt und warum das so wichtig ist. Heute geht es darum, anderen etwas Gutes zu tun.

Wie ihr bereits gelesen habt, miste ich regelmäßig meinen Kleiderschrank aus, also meist zwei Mal im Jahr, zum Frühling und zum Herbst. Wie ich das mache, könnt ihr in meinem Post "Unnötigen Ballast abwerfen... Frühjahrsputz im Kleiderschrank" lesen. Zwischendurch fallen mir machmal auch noch mal Kleidungsstücke in die Hände, bei denen ich mich dann frage, warum ich sie aufgehoben habe. Diese Sachen sammel ich dann in einem Karton und habe sie bislang zu einem Sozialkaufhaus oder zur Kleiderspende gebracht.

Bei einer meiner letzten Klamottenbestellungen habe ich im Paket einen Flyer von "Pack mee" gefunden. Zunächst wollte ich ihn, wie auch die ganzen anderen Werbebroschüren, einfach in das Altpapier tun, dann habe ich mir den Flyer aber doch nochmal genau angeschaut und war begeistert. 


Pack mee ist die Kleiderspende im Karton. Ihr könnt eure aussortierte Kleidung, Schuhe und Haushaltstextilien ganz einfach zu Hause in einen großen Karton packen. Ordentlich gefaltet und Schuhe verpackt. Dann druckt ihr euch im Internet auf packmee.de einen Paketschein aus, klebt ihn auf und bringt das Paket in eine von 55.000 Paketannahmestellen in eurer Nähe. Alternativ könnt ihr das Paket auch eurem Hermes- oder DHL-Boten mitgeben. Der Versand ist ab 8kg und bis 30kg kostenlos. Als Belohnung erhält man einen Gutschein von einem der Partner. Ich habe z. B. einen Gutschein von Esprit ausgewählt. 

Das besondere an Pack mee ist, dass sie nachhaltig agieren. Die Kleidung wird weiter getragen und muss nicht neu produziert werden. Wir vermeiden Müll und das schont schon mal die Umwelt. Desweiteren muss für den Transport der Kleidungspakete kein Kilometer extra gefahren werden, denn die Logistikpartner wie DHL oder Hermes sind ja eh schon unterwegs auf den Straßen. Wir vermeiden also eine zusätzliche Kohlendioxidproduktion. Und zu guter Letzt erhalten die Kartons ein zweites Leben, denn sie werden gesammelt und an spezialisierte Recyclingbetriebe übergeben, um dann daraus neue Kartons herzustellen. 



Von den herkömmlichen Kleiderspenden kommt meist nicht viel an, d.h. auch, dass wir leider mit unserer Spende nicht viel Gutes tun können. Das Pack mee-System liefert höhere Erlöse und 50% davon, abzüglich aller Kosten, erhält das Deutsche Rote Kreuz. Die karitative Einrichtung kann dann notleidenden Menschen auf der ganzen Welt helfen.

Also ihr seht, ihr könnt dreifach Gutes tun: 
1) Ihr mistet euren Schrank aus
2) Andere Menschen freuen sich über gut erhaltene Kleidung und die Geldspende
3) Die Umwelt wird geschont

Was will man mehr! Probiert es doch einfach mal aus. Große Kartons habt ihr bestimmt zu Hause von irgendwelchen Bestellungen aus dem Internet.

Fühlt Euch gedrückt!
Julia