Freitag, 11. August 2017

Kleine Sommerpause für Sweet Sugar Pies

Ihr Lieben, 

mit einem weiteren Projekt für Blumigo verabschiede ich mich mich heute in eine kleine Sommerpause. Passend zu Brautstrauß und Anstecker habe ich noch eine DIY-Anleitung für einen Brautjungfernstrauß entwickelt und umgesetzt. Schaut doch mal hier: Brautjungfernstrauß selber machen: Eine einfache DIY-Hochzeitsidee.




In den nächsten zwei Wochen werde ich die Zeit nutzen und ein paar Projekte für Sweet Sugar Pies vorbereiten. Außerdem warten die Nähmaschine und Pinsel & Farben auf mich. Wir hören uns dann wieder ab dem 28. August 2017.

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit.

Fühlt Euch gedrückt!
Julia

Sonntag, 6. August 2017

Italienisches Sommergefühl und allerhand Wissenswertes über die Tomate

Meine Eltern haben einen schönen und vor allem großen Gemüsegarten. Im Sommer habe ich dann fast jeden Tag die Möglichkeit, mir eine Biokiste mit leckeren Gemüsesorten abzuholen. Von Salat, über Bohnen und Möhren, Kohlrabi, Gurken und Tomaten gibt es, was das Herz begehrt und das alles in Bioqualität. 

Momentan ist gerade Tomatenzeit und wie es dann so ist, sind dann natürlich viele Tomaten auf einmal reif. Also müssen Rezepte her, bei denen man möglichst viele Tomaten mit verarbeiten kann. Was uns eigentlich immer schmeckt und das reinste Sommergefühl hervor ruft, ist Bruschetta - mit ein bisschen Knobi und viel frischem Basilikum. Unser Lieblingsrezept verrate ich Euch heute und dann gibt es noch einiges Wissenswertes über die Tomate. 







Die Tomate ist ein Nachtschattengewächs und stammt ursprünglich aus Südamerika. In Mexiko galt sie bei Azteken und den Mayas als Heilpflanze. Die spanischen Eroberer brachten sie im 15. Jahrhundert zusammen mit der Kartoffel aus Amerika nach Europa.  

Heute gibt es ca. 2.500 Tomatensorten.  Die Leckerei besteht zu 95% aus Wasser und ist mit 18 Kalorien pro 100g sehr kalorienarm. Neben den Vitaminen A, B1, C, E und Niacin enthalten Tomaten außerdem Kalium, Calcium und Magnesium und Spurenelemente. 





Die Wunderwaffe der Gemüsesorte ist jedoch das Lycopin. Der Farbstoff färbt die Tomate rot und gehört zu den Carotinoiden, die fettlöslich sind. Daher sollte eine Tomate immer mit etwas Fett, z. B. ein paar Tropfen Olivenöl gegessen werden, so kann der menschliche Körper den wichtigen Stoff besser aufnehmen. Das ist ähnlich wie bei Möhren.  

Lycopin ist ein Radikalfänger und wirkt somit antioxidativ. Zum einen schützt er die Zellen der Tomate vor den UV-Strahlen der Sonne, aber auch im menschlichen Körper vermuten Forscher positive Effekte. Zum Beispiel wird vermutet, dass der Stoff die Entstehung von bestimmten Krebserkrankungen hemmen kann und außerdem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriossklerose vorbeugen könnte. Leider konnte dieses bis jetzt noch nicht mit Studien belegt werden. 

Fakt ist aber, dass Lycopin hitzebeständig ist und sogar durch das Erwärmen erst seine volle Wirkung entfaltet und vom Körper besser aufgenommen werden kann. In verarbeiteten Tomatenprodukten wie Tomatensaft oder Tomatenmark ist der Lycopingehalt am größten. Durch die Zerstörung der Zellwände wird der Stoff freigesetzt und ist besser verfügbar.






Unreife Tomaten sind nicht oder nur in sehr geringen Maßen zum Verzehr geeignet. Sie enthalten das giftige Alkaloid Tomatidin, das Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenschleimhaut-Entzündungen und Krämpfe verursachen kann.

Sollten Eure Tomaten noch nicht richtig reif sein, legt einfach einen Apfel daneben, dieser sondert Reifegase ab und die Tomaten werden schnell rot. Lagern solltet Ihr die Tomaten nicht im Kühlschrank, denn sie sind kältempfindlich. Bei Zimmertemperatur entfalten sie ihr volles Aroma. Allerdings geben auch sie das Gas Ethylen ab, das andere Gemüsesorten und Obst schneller reifen lässt. Also am besten keine Salatgurke direkt daneben legen, denn die wird schnell weich. 

Ich wünsche Euch eine leckere Tomatenzeit.

Fühlt Euch gedrückt!
Julia