Sonntag, 29. Oktober 2017

Alles über das leckerste Gewürz für die kalte Jahreszeit und etwas Balsam für die Seele



Eines meiner Lieblingsgewürze im Herbst und im Winter ist Zimt. Ich streue ihn mir gerne auf den Milchschaum von meinem Nachmittags-Kaffee, esse ihn im Joghurt oder verwende ihn sehr gern zum Backen. Ich benutze ausschließlich den „echten“ Zimt, nämlich den Ceylon Zimt (Cinnamomum zeylancium), da er den leberschädigenden Stoff Cumarin nur in sehr geringer Konzentration enthält.


 

Zimt ist eines der ältesten Gewürze der Welt und kommt ursprünglich aus Sri Lanka. Im 14. Jahrhundert wurde er zum ersten Mal nach Europa importiert. Heute wird er vor allem auf den Seychellen, Madagaskar und in Süd- und Südostasien angebaut. Der Zimtbaum gehört zu den Lorbeergewächsen, ist ein immergrüner Baum und wird 6 bis 10m hoch. Die Rinde der Äste wird abgeschält, aufgerollt und luftgetrocknet. Wir kennen alle die typischen Zimtstangen, oder?
 

Die Ceylon-Zimtstangen unterscheiden sich deutlich vom Cassia-Zimt, da sie aufgerollt einer Zigarre ähneln, also aus ganz vielen kleinen Schichten bestehen. Der Cassia-Zimt, der weit mehr Cumarin enthält und aus China kommt, besteht aus einer dickeren Rinde und in der Mitte der Stange befindet sich ein Hohlraum.


Neben dem typischen, weihnachtlichen Geschmack enthält Zimt einige Inhaltsstoffe, die sich positiv auf unseren Körper auswirken. Zum Beispiel regt Zimt den Appetit an und fördert die Verdauung. Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Zimt einen Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel hat und zwar erhöht das Gewürz die Freisetzung von Insulin und der Körper nimmt mehr Glucose auf.


Außer Zimtstangen gibt es noch Pulver, Bruch und Zimtöl. Ich benutze hauptsächlich Pulver und für einen Punsch oder Glühwein im Winter gerne Stangen. Seit einiger Zeit bin ich ein großer Fan der Gewürze von „Just Spices“. Ein Düsseldorfer Unternehmen mit einer riesigen Auswahl an Einzelgewürzen, aber auch sehr guten Gewürzmischungen für die unterschiedlichsten Gerichte. Die Gewürze kommen selbstverständlich ohne Geschmacksverstärker, Hefeextrakt und Trennmittel aus– einfach pure, total leckere Gewürze in stylischen Dosen. Sie sehen also auch noch im Gewürzschrank oder der Schublade perfekt aus. Das gute an den Mischungen ist ganz klar, dass man nicht alle einzelnen Gewürze für ein Gericht in großen Packungen kaufen muss. Gerade die indische und asiatische Küche verwendet verschiedenste Aromen und die werden bei Just Spices in den fertigen Gewürzmischungen perfekt vereint. Schaut mal im Online-Shop vorbei, dort gibt es auch tolle Gewürzboxen, vielleicht als Geschenkidee zu Weihnachten?





Ich verrate Euch heute noch eines meiner Lieblingsrezepte für die Herbst- und Winterzeit. Auf jeden Rummel oder Weihnachtsmarkt kann man sie kaufen und sie schmecken lauwarm am allerbesten: Gebrannte Mandeln! Man kann sie ganz einfach und schnell selber machen und das Beste daran ist, dass Ihr die Zuckermenge variieren könnt, je nachdem wie süß Ihr sie mögt. Gesund sind sie natürlich nicht unbedingt, aber ab und zu braucht doch die Seele auch etwas Balsam, oder?





Ich wünsche Euch allen einen gemütlichen Sonntag.

Fühlt Euch gedrückt

Julia


*(Ich mache in diesem Artikel Werbung für Just Spices, weil ich von den Produkten überzeugt bin. Es besteht momentan jedoch keine Kooperation)

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Floristik-Mittwoch: Dekorative Ideen für jeden Anlass - ob traurig oder freudig

(Dieser Artikel enthält Werbung)
In meinen vorherigen Blogposts mit floristischen DIY-Anleitungen ging es immer um freudige Ereignisse, wie Hochzeiten, Feier- und Geburtstage. Es gibt aber natürlich auch traurige und nachdenkliche Anlässe, bei denen Emotionen durch Blumen ausgedrückt werden.

Im November steht bei uns der Totensonntag an, dem evangelischen Gedenktag für alle Verstorbenen. Traditionell legt man auf das Grab ein Gesteck oder einen Liegestrauß nieder, daher könnt Ihr in dieser Woche auf www.blumigo.de sehen, wie Ihr ganz einfach einen Liegestrauß selber binden könnt: "Grabschmuck selber machen – Liegestrauß mit frischen Blumen zu Allerheiligen". Die katholische Kirche feiert ihren Gedenktag übrigens bereits am 1. November.



Ende November beginnt dann schon die Adventszeit mit einer Fülle an Möglichkeiten für floristische Projekte. Einige werdet Ihr auf Blumigo.de natürlich sehen können. Eine andere Möglichkeit bietet sich in meinem Kurs "Adventsfloristik", den ich dieses Jahr zum ersten Mal anbiete.

In Kooperation mit KIT (Markloher Kultur und Ideen Treff) findet der Kurs am Samstag, den 25.11.2017 von 14:00 bis 18:00 Uhr im Jugendraum der JAM in Marklohe statt.

Bei Punsch, Tee und Plätzchen können in gemütlicher Atmosphäre dekorative Dinge für die Adventszeit erstellt werden, ob klassischer Kranz, Gesteck oder ein Strauß aus Frischblumen mit Tannengrün & Co. 

Mitzubringen sind Materialien, die Ihr gerne verarbeiten möchtet, wie z. B. Kranzrohlinge aus Stroh, Lichterketten, Kugeln, Schleifen und andere Deko-Elemente, Tannenzapfen, Tannengrün, Kiefernzweige, Äste, Moos, Kerzen, Draht, Patenthaften, Steckmasse, Gartenschere, Messer, sowie Behältnisse wie Schalen, Vasen oder Gläser, in denen Ihr gerne Dekoratives anfertigen möchten. Ich organisiere auch noch ein paar Materialien, die vor Ort  gekauft werden können.

Momentan sind noch Plätze frei, falls Ihr Interesse haben solltet, schreibt mir gerne eine Email an: sugarpie.blog2016@gmail.com oder meldet Euch direkt bei KIT an.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Mittwoch!

Fühlt Euch gedrückt
Julia




 

Sonntag, 22. Oktober 2017

Dankbarkeit als Basis zum Glück?



Kennt Ihr das, wenn einem in einem kurzen Zeitraum immer wieder ein bestimmtes Thema begegnet? Im TV, in Zeitschriften, in Gesprächen.

Vor einigen Wochen war das bei mir so mit dem Thema „Dankbarkeit“. Es fing an mit einem Artikel in der „Ma Vie“, einer Zeitschrift, die ich abonniert habe und sehr gerne lese. Dann hatte ich ein Gespräch und in diesem Gespräch ging es darum, dass ich mich oftmals über bestimmte Dinge in meinem Leben nicht mehr freuen kann bzw. wenn ich etwas geschafft habe, dass ich nicht glücklich bin. Ich mache mir dann zusätzlichen Druck, dass ich mich doch freuen müsste, was wiederum zur Folge hat, dass ich mich eher traurig fühle als glücklich, also total kontraproduktiv.




Meine Gesprächspartnerin fragte mich dann, ob ich denn dankbar wäre? Darüber hatte ich noch nie nachgedacht, aber JA, dankbar war ich.

Ich habe mich danach immer wieder gedanklich mit diesem Thema beschäftigt, den Zeitschriften-Artikel noch einmal gelesen und auch das Buch „Das DankbarPrinzip®“ von Sabine Dankbar und Monika Homann bestellt. Es ist sehr empfehlenswert!

Was bedeutet jetzt Dankbarkeit für mich? Erst mal ist es für mich nichts Negatives, sondern etwas sehr Positives. Es ist ein Gefühl, was für mich viel stärker und dauerhafter ist als „Glück“. Glücklich ist man in einem bestimmten Moment, aber Glück kann auch schnell verfliegen. Dankbarkeit hält länger und ich finde, man kann das Gefühl auch noch später spüren, wenn man nicht mehr in der Situation ist oder diese länger zurückliegt. Dankbarkeit ist vielleicht sogar die Basis, um glücklich zu sein.

Meiner Meinung nach, sind wir oftmals undankbar. Vieles ist für uns selbstverständlich und gehört einfach dazu. Wir denken nicht darüber nach, wie gut es ist, dass wir alle medizinisch und sozial abgesichert sind in Deutschland. Wird man krank, ist es einfach, Hilfe zu bekommen, und im Falle einer ernsten Erkrankung tun die Ärzte ihr Bestmögliches, um zu helfen. Selten erhalten Patienten die Nachricht, dass nichts mehr getan werden kann. In anderen Ländern sieht die medizinische Versorgung doch ganz anders aus.

Wenn wir arbeitslos sind oder in finanzielle Not geraten, fängt unser Sozialsystem uns auf und zumindest die Grundversorgung ist immer gesichert.

Aber auch alltägliche Dinge sind das normalste von der Welt für uns und wir denken nicht darüber nach, wie schön es ist, dass unsere Supermarkt-Regale immer gefüllt sind. Stattdessen meckern wir, wenn das Obst und Gemüse nicht gut aussieht. Wir können immer an die nächste Tankstelle fahren und unser Auto betanken, nie hängt ein Schild dort „Heute kein Benzin“. Jeden Morgen können wir einfach den Wasserhahn aufdrehen und duschen, unseren Kaffee  oder Tee kochen. In unseren Wohnungen ist es im Dunkeln immer hell und in der kalten Jahreszeit immer warm. Und trotzdem meckern wir und sind oft undankbar.

Bei mir ist das nicht anders, ich meckere auch gerne schnell, aber in der letzten Zeit habe ich mich selbst beobachtet und dann oft gedacht: „Du könntest jetzt auch einfach mal dankbar sein.“ 

Natürlich ist man vielleicht nicht für alles in seinem Leben dankbar, aber wenn man über bestimmte Situationen oder Umstände mal etwas nachdenkt, kann man auch an vermeintlich schlechten Umständen irgendwie etwas klitzekleines Gutes finden. Ich gebe Euch mal ein Beispiel: Ich habe vor einigen Jahren meinen Job verloren, weil ich in den Augen meiner Chefs zu lange krank war. Diese Kündigung war sehr schlimm für mich und hat mir damals sehr viel Selbstwertgefühl genommen. Lange habe ich damit gehadert und habe regelrechten Hass gegenüber diesem Unternehmen gefühlt. Jetzt gerade in diesem Moment denke ich anders darüber und bin dankbar dafür, dass ich nicht mehr für dieses Unternehmen arbeiten muss, denn wer so mit seinen Mitarbeitern umgeht, für den möchte ich gar nicht arbeiten.




Ich bin dankbar für jeden lieben Menschen in meinem Leben, der mich wertschätzt und auch für die Menschen, mit denen ich mich nicht verstehe, denn sie zeigen mir, was ich nicht möchte. Manchmal sind es bestimmte Verhaltensweise oder Werte, die einfach nicht mit meinem Vorstellungen übereinstimmen

Ich bin dankbar für die digitale Welt, denn sie eröffnet einem unbegrenzte Möglichkeiten. Vor ein paar Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass ich als Biologin mal für einen Blumenhandel floristische Projekte entwerfe und umsetze. Ohne Ausbildung hätte mich niemand genommen. Heute ist alles möglich. Viele Blogs, die ich verfolge, haben Dinge in meinem Leben geändert. Zum Beispiel bin dadurch motiviert worden, wieder regelmäßig joggen zu gehen und etwas für meine Gesundheit zu tun. Die unendliche Rezeptvielfalt der ganzen Foodblogs lassen jedes Herz von Koch- und Backfans höher schlagen. Man liest Dinge und lernt Sachen und Menschen kennen, denen man sonst nie begegnet wäre.

Wenn man sich länger mit dem Thema Dankbarkeit beschäftigt, fallen einem viele Dinge ein, für die man dankbar sein kann, so war es zumindest bei mir. 

Sabine Dankbar und Monika Homann empfehlen in ihrem Buch, das ganz persönliche Dankbarkeits-Alphabet aufzuschreiben. Für jeden Buchstaben drei Dinge, für die man dankbar ist. Das müssen keine großen Dinge sein, sondern vielleicht auch so etwas wie, dass man Lesen kann oder die Sonne scheint.



Eine andere Übung aus dem Buch „Das Dankbar Prinzip®“ ist das Dankbar-Tagebuch. In einem kleinen Heft soll man jeden Abend vor dem Schlafen drei Dinge aufschreiben, für die man an diesem Tag dankbar war. Es können große Sachen sein, wie z. B. das Unterschreiben eines Arbeitsvertrages, aber auch kleine Dinge, wie das Lächeln der Bäckereiverkäuferin. Der Effekt dieses Tagebuches ist ganz einfach: Wir konzentrieren uns auf die positiven Dinge des Tages, werden achtsam dafür und finden langfristig vielleicht mehr Gelassenheit und Kraft im Alltag.

Ich finde, wir sollten das alle mal ausprobieren.

Ich bin dankbar, für alle, die meinen Blog lesen und wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!

Fühlt Euch gedrückt

Julia




Mittwoch, 18. Oktober 2017

Floristik-Mittwoch und der erste Teil einer Hochzeitskollektion

(Dieser Artikel enthält Werbung)
Der letzte Blogeintrag ist schon wieder über zwei Wochen her... Die Zeit rast momentan nur so an mir vorbei. Aber jetzt  habe ich es endlich geschafft, die nächsten Themen vorzubereiten, damit hier wieder eine Regelmäßigkeit eintritt.

Ab sofort erfahrt Ihr jeden Mittwoch, was ich aktuell für den Onlineshop "Blumigo" umgesetzt habe und am Wochenende gibt es dann Blogposts mit leckeren Rezepten oder andere Inspirationen.

Am letzten Wochenende ist auf www.blumigo.de der erste Artikel zu einer Hochzeitskollektion erschienen, die ich umsetzten durfte. In einem Rhytmus von zwei Wochen gibt es im Oktober und November nun eine DIY-Anleitung zum Thema Hochzeit. Den Startschuss macht der Brautstrauß: "Blaugrauen Brautstrauß selber binden - DIY-Hochzeits-Reihe Teil 1".





Die Umsetzung aller vier Projekte hat mir riesigen Spaß bereitet, denn ich durfte mit Blumen arbeiten, die ich zuvor noch nie verarbeitet hatte, wie z. B. Sukkulenten, Disteln und Eukalyptus. Unsere Garage war ein einziges Blumenmeer und es roch überall nach Eukalyptus. Herausgekommen ist  ein Brautstrauß, der passende Anstecker für den Bräutigam dazu, Autoschmuck und eine Tischdekoration. 

Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen!

Fühlt Euch gedrückt!
Julia