Sonntag, 25. Februar 2018

Behind the Scenes – Wenn die Küche zum Fotostudio wird

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Mittwochs ist auf meinem Blog immer Floristik-Zeit. Durch meine Zusammenarbeit mit dem Onlineshop für frische Schnittblumen „Blumigo“ gibt es wöchentlich neue DIY-Ideen und Anleitungen, die ich regelmäßig umsetze.

Vielleicht haben sich einige von Euch sogar schon gefragt, wie das eigentlich abläuft. Deshalb nehme ich Euch heute mit und zeige und berichte Euch, wie es eigentlich bei uns aussieht, wenn Fotoshootings bei mir anstehen.

Die Projekte stimme ich mit Mirjam von Blumigo einige Wochen im Voraus ab. Sie leitet zusammen mit ihrem Bruder den Online-Wochenmarkt und ist dort meine Kontaktperson. Wir haben immer viel Freude bei der Sammlung neuer Ideen und unsere Abstimmungen sind sehr konstruktiv.  Einige Wochen vorher bedeutet, dass ich jetzt zum Beispiel schon die Projekte für März und April kenne und kurzfristig umsetzen werde.

Momentan gibt es alle zwei Monate eine neue Hochzeitsreihe, die meist aus vier DIY-Ideen besteht. Wir schauen, was momentan im Trend ist und im Onlineshop oft nachgefragt wird. Daraus ergeben sich dann schon mal die Blumen, die wir gerne verarbeiten möchten. Neben den vier Hochzeitsprojekten gibt es dann 3-5 weitere Projekte. Hier wird geschaut, was z. B. für Feiertage oder andere Ereignisse anstehen, die wir thematisch aufgreifen können.
Alle Projekte werden in einem Redaktionsplan aufgenommen, damit ich weiß, wann welcher Artikel auf BlumigosBlumenblog veröffentlicht wird.

An ein bis zwei Wochenenden im Monat ist dann Fotoshooting bei uns zu Hause angesagt. Circa eine Woche vorher stelle ich die Blumen im Onlineshop zusammen und schaue, was ich sonst noch benötige, besondere Gefäße, Kerzen oder weitere Dekoartikel.

Donnerstags oder freitags bekomme ich dann ganz bequem meine Blumenlieferung nach Hause. Manchmal sind das recht große Kartons, je nachdem wie viele Projekte wir fotografieren. Meist sind es Fotos für zwei bis vier DIY-Anleitungen. Unsere Küche wird dann zum Fotostudio umfunktioniert. Unser Küchenblock ist meine Arbeitsfläche. 


 



Da ich nicht gleichzeitig arbeiten und fotografieren kann, macht mein Mann die Fotos der einzelnen Arbeitsschritte. Je nachdem wie umfangreich das Projekt ist, dauert ein Shooting 30 bis 90 Minuten. Die reine Bearbeitungszeit für ein Projekt ist natürlich geringer, aber die Fotos sollen ja auch schön werden und da muss ich oft still halten oder den Schritt noch einmal wiederholen. Die fertigen Projekte werden dann noch einmal separat fotografiert, z. B. decke ich für eine Tischdeko einen Esstisch ein, den wir dann fotografieren. Diese Fotos entstehen auch immer in Zusammenarbeit mit meinem Mann. Denn während der eine fotografiert, muss der andere den Reflektor oder die Lampe halten, damit die Belichtung auf dem Foto auch optimal ist. Nicht vergessen, wir sind Hobbyfotografen und haben keine fotografische Ausbildung. Wir probieren aus, was machbar ist und gut aussieht. Learning by doing also.




Nach dem Fotoshooting geht es für mich dann an den PC und ich verschaffe mir einen ersten Überblick über die Fotos. Sind genügend Fotos dabei, die ich verwenden kann oder müssen vielleicht noch neue Fotos gemacht werden, besonders von den fertigen Produkten. Ich sortiere und wähle die besten Fotos aus, die ich für die DIY-Anleitungen nutzen möchte. Mit einem speziellen Programm bearbeite ich dann die ausgewählten Fotos. Mit einer anderen Software erstelle ich die Collagen, die Ihr am Anfang jeden Artikels und bei Pinterest seht. Dann heißt es für mich noch texten. Der Artikel mit den einzelnen Arbeitsschritten muss noch verfasst und Korrektur gelesen werden.



Danach geht es ans Setzen des Artikels. Das mache ich auch mit einem speziellen Programm. Sind die Schritte geschafft, wird der Artikel zur Revision freigegeben und Mirjam von Blumigo trifft die finale Entscheidung, ob und wann der Artikel dann veröffentlicht wird. 

Das ist der Weg von der Planung bis zum fertigen Artikel. Ich habe immer sehr viel Freude an allen Projekten und liebe diese Arbeit einfach von ganzem Herzen. Das ist übrigens das Beste, was Euch passieren kann, wenn Ihr nie das Gefühl habt zu arbeiten, sondern es gerne macht, egal ob werktags oder am Wochenende. Der Tag spielt einfach keine Rolle und auch nicht die Tageszeit. 

Einen schönen, gemütlichen Sonntagnachmittag Euch allen!

Fühlt Euch gedrückt!
Julia

Mittwoch, 21. Februar 2018

Floristik Mittwoch: Mit einem einfachen Trick zur perfekten Tischdeko

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Heute ist der dritte Teil der aktuellen Hochzeitskollektion in Ultra-Violett auf Blumigo.de online gegangen. Es dreht sich alles um das Thema gedeckter Tisch und Ihr erhaltet eine DIY-Anleitung für eine Tischdeko und einen Serviettenring, den ich auch mit frischen Blumen verschönert habe.

Bei der Tischdeko haben wir darauf geachtet, dass sie leicht umzusetzen ist und haben auf aufwendiges Binden oder Stecken verzichtet. Wir zeigen Euch einen einfachen Trick, wie Ihr Blumen in einer Vase arrangiert und sie an der Stelle bleiben, wo Ihr sie platzieren möchtet. 
 





Am Wochenende stehen die nächsten Fotoshootings für Blumigo an. Vielleicht nehme ich Euch mal mit und zeige Euch wie es bei uns aussieht, wenn ich die geplanten Projekte umsetze. 
 
Ich wünsche Euch allen eine schöne Restwoche!

Fühlt Euch gedrückt
Julia

Sonntag, 18. Februar 2018

Frühlingsgefühle im Glas - Ein Dessert aus Beeren und Baiser

So langsam könnte der Winter nun zuende gehen und der Frühling einziehen. Ich habe heute kurz überlegt, ob ich meine Winterklamottis wegräume und die Frühlingskleidung hervorhole, aber dafür ist es wohl leider noch zu früh. 

Mir juckt es in den Händen, wenn ich draußen in unseren Garten schaue und ich freue mich schon sehr, endlich wieder in der Erde zu buddeln und den Garten auf Vordermann zu bringen. 

In einem Monat sieht es ja vielleicht schon anders aus und im Gartencenter werden bestimmt Hornveilchen, Stiefmütterchen und Co. angeboten, dann kann ich auch so langsam anfangen. Bis dahin gedulde ich mich noch und stimme mich anderweitig langsam auf den Frühling ein.

Von schwerer Winterkost, wie Grünkohl, Rotkohl und Rouladen habe ich langsam genug und ich freue mich wieder auf eine leichtere Küche, mit viel frischem Obst und Gemüse, das ja nun mal von April bis Oktober definitiv besser schmeckt als momentan. 

Die ersten Erdbeeren sind im Supermarkt zu finden. Ich würde sie jedoch niemals kaufen, denn sie sind meist sehr mit Pestizid belastet und riechen auch nur nach Erdbeere, weil sie mit entsprechenden Aromen eingesprüht werden. 

Trotzdem hatte ich richtig Lust auf ein frisches Dessert mit Früchten und habe in unserem Gefrierschrank gewühlt, was ich noch aus dem Sommer eingefroren habe und siehe da, Blaubeeren, Erdbeeren, Johannis- und Himbeeren waren noch reichlich vorhanden. Die müssen nun endlich mal verwertet werden, damit in einigen Monaten Platz für frische Früchte ist. 


 
Entstanden ist ein Dessert mit einer Beerenmischung, ganzen Himbeeren, Baiser und einer frischen Creme aus Joghurt und Sahne. Da ich keine Milchprodukte vertrage, habe ich pflanzliche Alternativen verarbeitet. Ihr könnt diese aber durch Joghurt und normale Sahne ersetzen.

Ich habe möglichst wenig Zucker verwendet, da die Baisers ja fast nur aus Zucker bestehen und die Früchte auch süß genug sind.  
 

Beeren-Baiser-Dessert 
Zutaten für 3-4 Portionen:

250g gemischte Früchte (Blaubeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, aufgetaut)

½ Päckchen Agar Agar (ca. 8g)

1 EL Zucker

150g Sojajoghurt Natur ungesüßt

100g Schlagfix

2 TL Zucker

2 TL San Apart

etwas Vanilleextrakt

Himbeeren (noch gefroren)

Baisers, nach Geschmack, je nachdem wie süß Ihr es möchtet



Zubereitung:

Die gemischten Früchte mit einem Pürierstab fein pürieren und zusammen mit dem Agar Agar in einen Topf geben und gut verrühren. Die Masse zum Kochen bringen und mind. 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Topf vom Herd nehmen und die Masse abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit den Schlagfix mit 2 TL Zucker und 2 TL San Apart steif schlagen. Den Joghurt mit dem Vanilleextrakt verrühren und den Schlagfix unterheben.


Die Baisers in einen Gefrierbeutel geben und mit Hilfe eines Kochlöffels grob zerkleinern.


Nun wird das Dessert in Gläser oder in eine große Schale geschichtet. Als erstes eine Schicht von der Beerenmasse, darauf setzt Ihr einige Himbeeren, die noch gefroren sein müssen. Dann verteilt Ihr eine Schicht Baiser darauf und dann eine Schicht der Joghurtmasse. Dann fangt Ihr wieder von vorne an.

Die Gläser abdecken und 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.









Übrigens ist die Himbeere eine richtige Powerfrucht, sie hat einen hohen Anteil an Flavonoiden. Diese schützen unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen und haben einen positiven Effekt auf unser Herz-Kreislaufsystem. Außerdem ist die Beere reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. 

Ich wünsche Euch allen einen beerenstarken Sonntag!

Fühlt Euch gedrückt!
Julia



Mittwoch, 14. Februar 2018

Floristik-Mittwoch: Leuchtend gelbe Mini-Tennisbälle als perfekte Frühlingsdeko

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Kennt Ihr die Redewendung "So empfindlich wie eine Mimose"? Bei der Mimose handelt es sich um eine Pflanze, die bei geringen Berührungen Ihre Blätter zusammen klappt. 

Die sensible Pflanze blüht wunderschön gelb, die zarten Blüten sehen aus wie Mini-Tennisbälle und versprühen einen frühlingshaften Geruch.  






Aktuell gibt es die frischen Schnittblumen in Blumigos Onlineshop. Kombiniert mit Frühlingszweigen, wie z. B. von der Quitte und Heidelbeergrün erhält man ein perfektes Frühlingsarrangement. Was man genau daraus machen kann, könnt Ihr diese Woche als DIY-Idee in Blumigos Blumenblog sehen.

Schaut doch mal vorbei, wir freuen uns sehr!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Restwoche.

Fühlt Euch gedrückt!
Julia

Sonntag, 11. Februar 2018

Bis der Faden glüht... meine nächsten Pläne

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Neben meiner Arbeit für Blumigo und den floristischen DIY-Anleitungen, die ich dort monatlich entwickel und umsetze, und meinem eigenen Blog, verbringe ich momentan recht viel Zeit an meiner Nähmaschine.

Seit einigen Jahren nähe ich. Anfangs nur kleinere Projekte für mich selbst, dann habe ich angefangen, Dinge für die Familie und für Freunde zu nähen. Meistens waren es Projekte und Geschenke für Babys, die unseren Freundes- und Familienkreis bereichert und erweitert haben. 

Von Pumphosen über Mützen, Pucksäcken und Patchworkdecken war vieles mit dabei und ich habe immer sehr viel Freude daran und stecke sehr viel Herzblut hinein. Fast alle meine Projekte sind Unikate, selten fertige ich etwas genau identisch an, meist werden kleine Dinge geändert.





Vor einiger Zeit habe ich dann erste Sachen bei meiner Schwester im Kosmetikinstitut Hautnah in Nienburg ausgestellt. Besonders interessiert sind die Kunden an meinen Babysets. Das sind Geschenksets, die aus verschiedenen genähten Sachen bestehen. Mit dabei ist ein Kissen, das ich in zwei unterschiedlichen Formaten anbiete, eine Kulturtasche für unterwegs, um alle Kleinigkeiten, die benötigt werden, gut sortiert dabei haben zu können. Ein kleines Kirschkernkissen fürs Babybäuchlein und ein Body runden das Paket ab. Die Sets werden gerne als Geschenk zur Geburt oder Taufe genutzt. Alle Bestandteile des Babysets sind natürlich auf einander abgestimmt.  

Bei meiner Stoffauswahl achte ich sehr auf harmonische Farben und Stoffe, die zusammen passen. Es darf farbig sein, denn Kinder brauchen eine farbige Welt, aber es darf nicht kitschig werden. Das gilt ebenso für die Stoffmuster. Gemusterte Stoffe wirken immer sehr schön in Kombination mit klassischen Mustern wie Streifen oder Punkten oder einfarbigen Stoffen.  

 




Momentan sitze ich viel an meiner Nähmaschine, da ich diese Tätigkeit gerne noch weiter ausbauen möchte. Ich möchte gerne einen Flyer entwickeln, der in den Wartezimmern der Gynäkologen  und in Hebammen-Praxen, hier bei uns im Landkreis, ausliegen soll. Für die Fotos produziere ich nun die unterschiedlichsten Dinge. Über einen eigenen Dawanda-Shop denke ich auch nach. 

Zukünftig werde ich auch Babykleidung anbieten können. Damit habe ich mich bislang immer noch zurückgehalten, da ich mit der Nähqualität nicht zu 100% zufrieden war. Seit letzter Woche besitze ich nun aber auch eine Overlock Maschine, mit der ich Nähte wie in der Industrie fertigen kann. So sind die Innennähte auch schön anzusehen und die Kleidungsstücke haben eine gute Qualität.



Auf Kundenwünsche gehe ich auch gerne ein. Soll der Stoff eine bestimmte Farbe haben oder ein bestimmtes Muster? Vielleicht steht schon fest, wie das Kinderzimmer aussehen soll und wir können das Babyset darauf farblich abstimmen. Ich bin für viele Ideen offen und sofern ich Stoff finde, kann ich vieles umsetzen. 

Auf jeden Fall findet Ihr weiterhin eine kleine Auswahl bei meiner Schwester im Kosmetikinstitut. Gerne fertige ich auch spezielle Wünsche auf Bestellung an. Meldet Euch gerne per Email oder telefonisch bei mir.
Ich freue mich sehr, wenn ihr bei passender Gelegenheit an mich denkt.

Fühlt Euch gedrückt!

Julia

Mittwoch, 7. Februar 2018

Floristik-Mittwoch: Ein Haaraccessoire in Ultra-Violett

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Die DIY-Ideen in Ultra-Violett gehen in die nächste Runde. Auf Blumigo.de könnt Ihr diese Woche sehen, wie man einen Haarkranz ganz einfach selber binden kann.
 
Der Haarschmuck ist Bestandteil der aktuellen Hochzeitsreihe und wurde natürlich auf den Brautstrauß abgestimmt. Wir haben Blumen ausgesucht, die ohne Wasserversorgung lange Zeit gut aussehen und vor allem nicht zu schwer sind, denn das Gewicht eines Haarkranzes darf man wirklich nicht unterschätzen. Zum Glück kann man es selbst bestimmen, denn je dicker der Kranz desto schwerer.






Der Haarschmuck eignet sich natürlich nicht nur für Bräute. Er ist auch ein schönes Accessoire für Brautjungfern oder Blumenmädchen. Gerade bei Hochzeiten im Boho- und Vintage-Style werden frische Blumen gerne als Haarschmuck genutzt. 

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei unserer lieben Nachbarin bedanken, die als Model zur Verfügung gestanden hat! 

Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche, genießt das sonnige, kalte Winterwetter.

Fühlt Euch gedrückt!
Julia